TuS Rosenberg integriert jugendliche Flüchtlinge in den Trainingsalltag

Aktive Integration lebt momentan der TuS Rosenberg vor. Beim Verein aus der Oberpfalz trainieren acht jugendliche Flüchtlinge aus den verschiedensten Kriegsgebieten der Welt mit. Auf Einladung des TuS Rosenberg nehmen die Asyl-Bewerber im Alter von 16 und 17 Jahren am Trainingsbetrieb der B-Junioren teil und stellen ihr fußballerisches Können unter Beweis. U17-Trainer Marion Gurdan vom TuS Rosenberg ist jedenfalls voll des Lobes: "Zwei sind dabei, die spielen echt ordentlich. Technisch sind die der Wahnsinn." Derzeit sei das gemeinsame Fußballspielen das Wichtigste für die Flüchtlinge, so der Übungsleiter.

Vor allem die B-Jugendlichen der SG Rosenberg/Traßlberg machen es den jugendlichen Flüchtlingen leicht, integrieren sie in vollem Umfang in die Mannschaft und stellen Fußballschuhe für die Flüchtlinge zur Verfügung. Von Vereinsseite werden die Asyl-Bewerber mit Trainingsanzügen und Trikots ausgestattet und sollen bald auch in den Vereine aufgenommen werden.

Drei Asyl-Bewerber könnten dann in der A-Jugend spielen, fünf dürften für die B-Junioren auflaufen. Viele der Jugendlichen mussten die Ermordung ihr Eltern oder Angehöriger erleben, einige wurden als Kindersoldaten missbraucht oder gefoltert. Der TuS Rosenberg bietet ihnen auf dem Fußballplatz die Möglichkeit, für einige Stunden diese schrecklichen Bilder zu verdrängen und gemeinsam mit Gleichaltrigen Spaß am Fußball spielen zu haben.

Quelle: Bayerischer Fussball-Verband / www.bfv.de